Sechs Vorfälle aus bayerischen Schulen — mit Chronologie, rechtlicher Einordnung, Meldeweg und dem, was man vorher hätte tun können. Für die Fortbildung, den Elternabend, das eigene Nachdenken.
Ein Mitschüler generiert mit einer frei zugänglichen App ein Fake-Nacktbild einer Mitschülerin und teilt es im Klassenchat. Innerhalb von 4 Stunden ist das Bild in drei Klassen bekannt.
Ein Junge lernt auf Instagram eine ‚Gleichaltrige‘ kennen, tauscht intime Bilder — kurz darauf beginnt die Erpressung: 300 € oder das Bild geht an alle Kontakte.
Eine junge Referendarin wird in einem inoffiziellen Klassenchat verspottet. Sprachnachrichten, Memes, Fotos ihrer Schuhe. Sie erfährt es nach drei Wochen zufällig.
Eine 11. Klasse gibt Facharbeiten ab. Vier fallen durch untypischen Stil auf. Wie wird der Verdacht überprüft und wie geht die Schule fair damit um?
Ein Mädchen aus der 5. Klasse erzählt einer Freundin von ihrem 19-jährigen ‚Freund‘, den sie am Wochenende in der Stadt treffen will. Die Freundin sagt es ihrer Klassenleitung.
Ein Schüler prahlt, er habe das mebis-Passwort seiner Lehrerin. Am nächsten Tag stehen bei 8 Mitschüler:innen ‚6er‘ im Notenbuch.